Generalversammlung beim Verein Kitzmantelfabrik

Nach der Veränderung der Verwaltungsstruktur im Hause Kitzmantelfabrik diesen Herbst, wurde vergangenen Donnerstag in einer außerordentlichen Generalversammlung der Vorstand neu gewählt und die Rolle des Vereins neu definiert.

Nachdem die Gemeinde Vorchdorf seit Herbst die Verwaltung des Hauses übernommen hat, konzentriert sich der Verein nun primär auf die inhaltliche Arbeit. Dabei sieht man sich aber nicht als weiterer Kulturveranstalter im Ort, sondern als inhaltliche Plattform. Diese soll Akzente setzen, Kooperationen ermöglichen und auch neue Ideen und Konzepte für die kulturelle Bespielung der Kitzmantelfabrik liefern.

„Eine dauerhafte Bespielung eines solchen Hauses ist mit rein ehrenamtlichen Ressourcen nicht möglich. Daher versuchen wir durch übergreifende Kooperationen ein möglichst gutes Programm in der Kitzmantelfabrik zu haben“, erklärt Richard Baldinger, alter und neuer Obmann des Vereins die aktuelle Lage und ergänzt: „Unser langfristiges Ziel ist es, eine hauptamtliche künstlerische Leitung für die Kitzmantelfabrik zu haben, mit der das ganze Potential der Kitzmantelfabrik als Kulturlocation ausgeschöpft werden kann“.

Die inhaltliche Arbeit steht momentan vorwiegend auf ehrenamtlichen Beinen, von der Kitzmantelfabrik werden trotzdem spannende Eigenprogramme geboten. So beispielsweise mit der selbst organisierten Kinderprogrammschiene „KIDSmantelfabrik“, welche im 2-Wochen-Rhythmus viele Besucher/innen anzieht. Auch im nächsten Jahr soll diese Schiene weitergeführt werden. Ein weiteres inhaltliches Highlight im nächsten Jahr stellt die Kooperation mit dem internationalen Kinder- und Jugendtheaterfestival Schäxpir dar, im Rahmen dessen hochkarätige Produktionen nach Vorchdorf kommen werden. Bei der Generalversammlung wurde auch die momentane Vielfalt im Hause Kitzmantelfabrik gelobt, so gab es schon Wochenenden, an denen vom Konzert des Sängerbunds über ein Seminar des Islamischen Kulturvereins bis zum Heavy Metal-Konzert für Jugendliche alles in den Mauern der alten Schuhfabrik stattfand. Diese Vielfalt soll auch in Zukunft gewährleistet sein und aktiv gefördert werden. „Es ist uns wichtig, dass die Kitzmantelfabrik nicht zu einem reinem Event- und Seminar-Betrieb wird, sondern starke kulturelle Akzente aussendet“, erklärt Richard Baldinger und verweist dabei auch auf die Grundidee hinter der Kitzmantelfabrik und sieht es auch als Auftrag an die Gemeinde, diese inhaltliche Vielfalt aktiv zu fördern.

Sehr erfreulich entwickeln sich zurzeit die Einmietungen von verschiedensten Veranstaltern in der Kitzmantelfabrik. „Mit derzeit durchschnittlich vier Veranstaltungen pro Woche sind wir auf dem besten Weg, das langfristige Ziel mit 150 Veranstaltungen pro Jahr schon in der jetzigen Aufbauphase zu erreichen“, freut sich die Leiterin Regina Hufnagl und blickt dem neuen (Veranstaltungs)Jahr erwartungsvoll entgegen. Die Vereinsstatuten wurden schließlich an die neue Situation angepasst und der Vorstand neu gewählt, da nach dem Abgang von Ingrid Ziegelböck die Funktion der Kassierin Stv. durch Silvia Ohler nachbesetzt werden musste.

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