Mit Wolle und Nadeln

Mittlerweile ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Stricken eine positive Auswirkung auf Körper und Seele hat. Stricken ist das neue Yoga. Das rhythmische Klappern der Nadeln wirkt beruhigend und senkt den Blutdruck, stellte etwa der US-Kardiologe Benson in einer Studie fest.  Die Handarbeit erlebt unter diesem Aspekt ein wahres Comeback. Für Karin Leeb ist diese Erkenntnis nichts Neues. Denn für sie ist die Handarbeit seit Jahrzehnten ein eigenes, beruhigendes Reich, in das sie eintaucht. Und während Sie hier das lesen, strickt Karin wahrscheinlich bereits an ihrem nächsten Projekt. Handarbeit tut Körper, Geist und Seele gut - Stricken und Häkeln ist das "neue Yoga"

Decken, Schals, Socken, Westen, Fingerpuppen und sogar ganze Weihnachtskrippen sind schon durch die Hände von Karin Leeb (57) gegangen - oder besser gesagt über die Häkel- und Stricknadel. Die 6-fache Mutter ist vielen vom Bastel-und Nähfachgeschäft Schmalwieser bekannt. Dort arbeitet sie seit 11 Jahren und hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Ihre Chefleute Peter und Rosemarie Schmalwieser haben ihr vom ersten Moment an voll vertraut und sie hat das Sortiment auf erstklassige Ware umgestellt. 

Nur die beste Ware

Die Kunden schätzen ihren offenen und ehrlichen Umgang sowie ihre Tipps. Denn wenn sich jemand im Metier Häkeln und Stricken auskennt, dann ist es Karin Leeb. Verarbeitet wird nur die beste Ware: hochwertige Wolle, Merinowolle oder Baumwollgarn. Immerhin sind die Kleidungsstücke und Spielfiguren nicht für irgendjemand, sondern immer nur für Personen im nächsten Umfeld gedacht. Dazu gehören Familie und Freunde gleichermaßen. 

Alles Geschenke

„Ich hab noch nie was verkauft, alles was ich schaffe, verschenke ich“, freut sich die Anpackerin. Seit ihrem elften Lebensjahr hat sie das Häkel- und Strickfieber gepackt und seither nicht mehr losgelassen. Unabhängig der Jahreszeit hat sich Karin die Abende für ihre kreative Arbeit reserviert. Aber auch sonst ist die Stricktasche immer mit dabei. Ob beim Arztbesuch oder im Sommer bei der Alm. 

Alles selbst beigebracht

Die Inputs holte sie sich anfangs von ihrer Mutter und dann durch das weitere soziale Umfeld. „Heute kommt meine Enkelin und zeigt mir ein Youtube-Video“, lacht die gebürtige Vorchdorferin. Früher gab es das nicht. Sie hat sich alles selbst beigebracht. Und sie freut sich, dass der Funke in die übernächste Generation übergesprungen ist.  Ihr Wissen gibt sie gerne weiter. Ob im Fachgeschäft oder privat. 

Regelmäßig tauscht sie sich mit Arbeitskollegin Barbara Lunzer aus, selbst die Junior-Chefin Melanie Spindler hat sie schon mit ihrer Leidenschaft angesteckt. 

Alle 14 Tage findet im GH Bauer eine Strickrunde statt. Es wird gemeinsam gestrickt und Tipps werden ausgetauscht. Jeder ist dazu herzlich willkommen! 

Zur Zeit hat Leeb sechs Enkelkinder. Für jedes hat sie bisher eine Zierdecke in der Größe 140x200 cm und einem Gewicht von 1,7 kg gestrickt. Die größte Freude ist, wenn die Strick- und Häkelwaren getragen und verwendet werden. 

Quelle: VORchdorfer Tipp - Ausgabe November 2021

 

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