Volle Power mit Biomasse aus Vorchdorf!

Nahwärmewerk erweiterte mit Blockheizkraftwerk

Die Nahwärme Vorchdorf feierte am 13. August das 15jährige Bestehen und eröffnete bei dieser Gelegenheit das neue Blockheizkraftwerk. Bereits vor einigen Jahren fiel der Entschluss, die Betriebe im Gewerbegebiet INKOBA primär mit nachhaltiger Nahwärme zu versorgen. Das dazu notwendige Blockheizkraftwerk wurde in den letzten zwei Jahren errichtet und ist nun in Betrieb. Nun versorgt es Gewerbebetriebe wie Privathaushalte. 

Herzstück des neuen Heizwerks ist eine KWK (Kraft-Wärme-Kopplung)-Anlage durch Holzgas. Drei Anlagen mit je 165 kW erzeugen klimaschonenden Strom für über 850 Haushalte und nebenbei noch Wärme für das Nahwärmenetz in Vorchdorf. Der Vorteil dieser erneuerbaren Energietechnik liegt darin, dass der Strom rund um die Uhr erzeugt werden kann. Man ist unabhängig von Sonne und Wind.  

Volle Power im Kraftwerk Feldham neben der Miba

Der Standort Vorchdorf liegt etwas versteckt und viele wissen gar nicht, dass es das Nahwärmewerk seit 15 Jahren gibt. Zwischen Sicherheitszentrum und Miba gelegen befinden sich in zwei Gebäuden Hightec-Anlagen, die mit Biomasse Warmwasser und Strom erzeugen. 

 

Die Wärmeversorgung umfasst

  • 2 x 2500 kW Biomassekessel 
  • 1 x 800 kW Biomassekessel 
  • 1 x 150 m3 Pufferspeicher 
  • 1 x 100 m3 Pufferspeicher 
  • 1 x 500 kW Biomassekessel (NEU)
  • 1 x 3000 kW Biomassekessel (NEU)

 

Stromerzeugung

  • 3 x 165 kW Holzgasanlage (NEU)
  • 1 x 50 kW Photovoltaik 
  • 1 x 125 kW Photovoltaik (NEU)
  • 1 x 200 kW Notstromaggregat (NEU)

  

Wärme und Strom von alternativer Energie aus der Region

Nach anfangs schwierigen Jahren ist die Nahwärme Vorchdorf auf Erfolgskurs. Biomasse aus heimischer Land- und Forstwirtschaft erweist sich besonders jetzt als krisensicherer und zuverlässiger Rohstoff. Gleichzeitig bleibt die Wertschöpfung in der Region und den Landwirten entsteht die Möglichkeit, sich über die genossenschaftlich organisierte Betreiberstruktur ein zusätzliches Standbein als Energiewirt zu schaffen. 

Bereits über 20 km Nahwärme-Netz in Vorchdorf

Die Nahwärme Vorchdorf entwickelt sich dynamisch. Das Gewerbegebiet der Inkoba in Vorchdorf ist das erste Betriebsbaugebiet in Oberösterreich, das ausschließlich auf Nahwärme setzt. Alle neu angesiedelten Betriebe werden mit Wärme aus den Biomasse-Kesseln der Nahwärme Vorchdorf versorgt. Bereits im Jahr 2020 wurde für das Gewerbegebiet das Leitungsnetz erweitert. Doch nicht nur Firmenkunden schätzen die Verlässlichkeit und sichere Energieversorgung der Nahwärme Vorchdorf. 

Innerorts sind zahlreiche öffentliche Einrichtungen (Gemeindebetriebe, Kindergärten, Veranstaltungszentrum Kitzmantelfabrik), das Alten- und Pflegeheim oder die Pfarre an das Nahwärmenetz angeschlossen. Zahlreiche Gastronomie- und Handelsbetriebe setzen auf die Nahwärme. Dazu kommen die jüngsten Wohnbauprojekte in der Bahnhofstraße, in Messenbach und im Teichweg. Auch zahlreiche Privathaushalte nutzen die Energiequelle der Nahwärme Vorchdorf. Momentan rollen die Bagger und Baustellenfahrzeuge etwa in der Fernbergerstraße und in der Buchenstraße.

Genossenschaftliche Vereinigung regionaler Landwirte hat weitere Ausbaupläne

Die Vorchdorfer Nahwärme ist genossenschaftlich organisiert. Obmann ÖR Josef Scherleithner sen. bedankte sich bei der Eröffnung bei allen Partnern, die an das Projekt der Vorchdorfer Landwirte geglaubt haben. Was viele auch nicht wissen: die Vorchdorfer Nahwärmegenossenschaft betreibt auch den Standort in Sattledt, St. Martin und in Gaflenz. 

„Kernland“ bleibt jedoch der Zentralraum Vorchdorf. Aufgrund der derzeit explodierenden Gaspreise ist ein weiterer Ausbau der Nahwärme Vorchdorf im Gespräch. Der Bedarf ist groß und das Ausbaupotenzial ist vorhanden. Es gilt abzuwägen, ob man mit längeren Leitungen auskommt oder einen zweiten Vorchdorfer Standort ins Auge fasst. Die ersten Planungen und Kalkulationen für dieses Projekt laufen bereits. 

 

Foto Eröffnung Hitzenberger Willi: Neues Blockheizwerk ging in Vorchdorf in Betrieb: vlnr: LA Mag. Reinhard Ammer, Dir. Dr. Hubert Puteter (Raiffeisenbank Gunskirchen), Gerhard Steinkress (Raiffeisen Verband), Vbgm. Margit Kriechbaum, LR Michaela Langer-Weninger, ÖR Josef Scherleithner sen (Obmann Nahwärme), P. Franz Ackerl, NR Bettina Zopf, Bgm. Johann Mitterlehner 

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